Noch ein Wodehouse, den meine Mutter schweren Herzens aussortieren mußte, und da er von Lord Emsworth handelt, übernahm ich ihn gerne. Als zusätzlichen Bonus gibt es Peter O'Toole, der in der BBC-Verfilmung Lord Emsworth spielt, auf dem Cover. Wer kann da schon widerstehen.
Eine typische Wochenendlektüre - diesen vielschichtigen und faszinierenden Comic werde ich mir bestimmt auch noch öfter vornehmen, irgendwann. Mein Lieblingskapitel ist nachwievor Delirium, dicht gefolgt von Death und Destruction. Dream ist auch sehr nett.
Dieser Teaser war das einzige, was ich auf die Schnelle bei Youtube finden konnte, was nicht geblockt war. Sei's drum, in der Kürze liegt die Würze.
Das Video zu dem Song wäre mir allerdings lieber gewesen:
Well I may shake your hand but I won't know your name
The joke in your language don't come out the same.
There's times when I'm down and there's nothing to blame.
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I need a big weekend. Kick up the dust. Yeah a big weekend. If you don't run, you rust.
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I can work, I can travel, sleep everywhere
Cross every border with nothing to declare
You can look back Babe but it's best not to stare ...
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(Tom Petty, "Big Weekend", aus "Highway Companion")
Der neueste Joe Pike - ok, Elvis Cole kommt wieder vor, aber nur marginal - lässt sich wieder genauso haarsträubend spannend an wie der letzte Band. Good solid stuff, wie gehabt also. Diesmal zwar ohne Baby, aber dafür verliebt Pike sich. Das ist doch auch mal was.
Ich war definitiv schon einige Male in der Kölner Oper, aber kann mich nicht erinnern, jemals in einem der Ränge gesessen zu haben (zu sehen im Artikel im Bild "Inneneinrichtung"). Für jemanden, der seit einigen Jahren nicht mehr so schwindelfrei wie früher ist (irgendwie macht sich das Alter halt bemerkbar, so oder so), waren sie denn doch eine kleine Herausforderung und so wünschten Regina und ich uns doch, wir hätten ein paar Euro mehr für Plätze im Parkett investiert, zumal die Bein- und Ellenbogenfreiheit ziemlich beschränkt war und die Luft dort oben vermutlich noch schlechter als unten. Aber auf dem Plan sah das ja alles ganz anders aus und so konnte man wenigstens die Bühne vollständig sehen, wenn auch von ziemlich weit oben. Irgendwie war es dann auch witzig, wie ähnlich Umberto Eco und der Moderator Denis Scheck sich von oben sahen, nachdem sie sich nach der Begrüßung in der gemütlichen Sesselrunde zusammen mit der Übersetzerin Paola Barbon etabliert hatten, mit dem deutschen Vorleser Michael Wittenborn etwas abseits am Katzentisch. Der mußte denn sich auch eine ganze Weile gedulden, bis er endlich zum Einsatz kam, denn es mußte ja soviel geklärt werden, zu dem Buch "Der Friedhof in Prag" mit seinem - oh Gott - so fiesen und unsympathischen Protagonisten und wie es dazu kam, und um Ecos Verhältnis zu Köln - da er aus Mailand kommt, wurden natürlich die Heiligen Drei Könige zur Sprache gebracht, bei denen es sich ja streng genommen wenn nicht um Fälschungen, dann doch um historisch unverbürgte Figuren handelt, bei denen nicht einmal ihre Anzahl belegt ist. Es könnten ja auch zwölf gewesen sein, in welchem Fall uns noch 9 fehlen würden .. Achja, es lohnte wirklich Umberto Eco zu erleben, und wie ein Mann von solchem Format (33 Doktortitel wie bei der Begrüßung ausdrücklich erwähnt wurde) so sympathisch, geistreich, witzig und gemütlich rüberkommen kann. Die Übersetzerin Paola Barbon mußte ihn zwar gelegentlich dran erinnern, ihr Zeit zum dolmetschen zu geben und ab und zu geriet das Mikro aus seiner Reichweite, aber das trug alles nur zur allgemeinen Unterhaltung bei. Und es war so schön, seinem Italienisch zu lauschen, auch wenn ich kaum ein Wort von einem Dutzend verstand, in der Sprache klingen wohl selbst Telefonbücher gut. Interessanter wurde es aber dann doch bei den Passagen, die Michael Wittenborn vorlas, die machten mir dann doch Lust auf das Buch. Vielleicht nicht sofort und vielleicht auch erst das Taschenbuch (wenn es nicht gerade ein Jahr dauert, bis es kommt), aber lesen möchte ich es auf jeden Fall. Eine Signatur wäre natürlich schön gewesen, aber bei dem Andrang und der späten Stunde denn doch nicht praktikabel. Aber was solls.
THE FLOTILLAS OF THE DEAD sailed around the world on underwater rivers.
1. Satz des 1. Kapitels:
They say that the prospect of being hanged in the morning concentrates a man's mind wonderfully; unfortunately, what the mind inevitably concentrates on is that it is in a body that, in the morning, is going to be hanged.
Ein neuer Diskworldroman ist jedesmal das reinste Fest, wer weiß schon wie viele es noch geben wird. Dieser dreht sich wieder um Sam Vimes, den altgedienten Polizeichef von Ankh Morpork, den es zu seinem Graus für zwei Wochen aufs Land verschlägt. Wie alle Diskworldromane seit etwa einer Dekade geht auch dieser etwas gemählicher, nachdenklicher und wortreicher vor als die früheren Bände, was mich allerdings überhaupt nicht stört.