Babas Welt
Literarische Todestage

29. April 1939

Ponce de Leon

der nach dem Konquistador benannte Papagei von Jane Todd, bekannt dafür, dass er nur 'rude things in Italian' sagen kann, kommt bei einem Bombenanschlag in Janes Apartment ums Leben.

(Christopher Hyde, The Second Assassin, 2002)

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Bücherliste 2011: 14.03.2011

Wiedergelesen:

Christopher Hyde, The House of Special Purpose

Die ganze Jane Todd/Morris Black-Reihe werde ich wohl nicht nochmal neu lesen, aber die eine oder andere Stelle in diesem Band reizte mich doch, zumal in meinem SUB wieder Ebbe herrscht.

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Bücherliste 2011: 26.02.2011

Eingeschoben/Quergelesen:

Christopher Hyde, The Second Assassin

Morgen geht es in die 11 Uhr Vorstellung von "The King's Speech" im Metropolis, und aus diesem Anlaß wollte ich nochmal nachlesen, wie Hyde das königliche Paar beschreibt, schon als Vergleich. Ich bin schon sehr gespannt auf den Film.

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Literarische Todestage

10. Juni 1939

John Bone

der geheimnisvolle irischstämmige Auftragskiller, der das britische Königspaar während des Besuchs in den USA ermorden soll, lässt sich an diesem Tag auf einen One-Night-Stand mit der Journalistin und Amateuragentin Jane Todd ein. Dabei gelingt es ihr ihn zu erschießen, noch bevor er seinen Fehler bemerken und sie umbringen kann.

(Christopher Hyde, "The Second Assassin", 2002)

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Baba liest: "Hard Target"
Noch ein Thriller von Christopher Hyde, diesmal etwas älter, aus der Zeit zwischen dem Mauerfall und dem Umsturz in der Sowjetunion. Den Teil der Handlung, in dem es um die ganzen Spionageaktivitäten der gesamten "Alphabetsoup"-Institutionen wie KGB, CIA, FBI, NSA, etc. geht, die heute kaum noch interessieren, fand ich denn auch etwas ermüdend, das alles wird aber mehr als wettgemacht durch den eigentlichen Plot: ein Killer wird angeheuert um den Präsidenten der USA mitsamt Vizepräsidenten zu ermorden und das auch noch ausgerechnet im Oval Office mitten im Weißen Haus. Die Auftraggeber sind mitnichten der KGB oder irgendwelche Terroristen aus Libyen (die sollen später nur als Sündenbock dienen), sondern eine Gruppe grauer Eminenzen der amerikanischen Politik, die sich einem unlösbarem Dilemma gegenübersehen, als bei einer halbjährlichen Untersuchung herausgefunden wird, daß der Präsident an der Creutzfeld-Jacobs-Krankheit leidet. Da die politische Einstellung des Vizepräsidenten dieser Gruppe überhaupt nicht paßt, kommen sie zu dem verhängnisvollem Schluß, daß ein Attentat auf beide zugleich die einzige Lösung ist. Und damit kommt wieder ein Auftragskiller ins Spiel, eine Figur von der Hyde total fasziniert zu sein scheint. Da ich den viel später entstandenen "The second Assassin" vor diesem Buch las, erinnert mich Eric Rhinelander natürlich an John Bone und nicht umgekehrt, tatsächlich könnte der eine die Reinkarnation des anderen sein. Rhinelander ist auch genau wie Bone dem großen Vorbild von Frederick Forsyths Day of the Jackal nachempfunden. So wie Forsyths Attentäter schafft es hier auch Rhinelander die entscheidende Lücke in dem scheinbar unüberwindlichem Wall von Sicherheitsmaßnahmen im Weißen Haus rund um den Präsidenten zu finden, getreu dem Motto je mehr Security, desto eher wird etwas übersehen ... Und am Ende kommt alles doch ganz anders als erwartet, vor allem als sich herausstellt, wer um ein Haar die Nachfolge des Präsidenten antreten sollte. Bis dahin bleibt es überaus spannend, so daß man das Buch kaum weglegen mag und am Ende fast enttäuscht ist, daß es das schon war. Wie das bei einem guten Thriller eben so ist.

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Baba liest: "A Gathering of Saints"
Eigentlich fange ich sehr ungern Serien von hinten an. Bei den drei Büchern von Christopher Hyde um den Scotland Yard Detective-Inspector Morris Black und Jane Todd, die amerikanische Photographin und unfreiwillige Spionin, hat es sich halt so ergeben - und dass es nicht wirklich störte, beweist nur einmal mehr wie gut die Bücher sind. "A Gathering of Saints" ist das erste in der Reihe und meiner Ansicht nach auch das Beste (dicht gefolgt von The Second Assassin), nicht zuletzt wegen der schockierend authentischen und bedrückenden Beschreibung des erbarmungslosen Bombardements von London um 1940. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen inmitten der Bombenangriffe und außerdem geht es noch um Spionage auf höchster Ebene, ein Geheimnis, das über den Lauf des Krieges entscheidet - und so bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Eigentlich gibt es nur eine Sache, die mich an dem Buch stört, und das ist das idiotische Cover mit dem Hakenkreuz über der St. Paul's Cathedral (die kaum zu erkennen ist) Zwar wird das Bild im Finale erklärt, aber das macht es auch nicht leichter das Buch in aller Öffentlichkeit zu lesen ...
Und achja, Ian Fleming ist wieder - bzw. zum ersten Mal - dabei. Was hat Christopher Hyde an dem Kerl bloß so faszienierend gefunden?

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Baba liest: "The Second Assassin"
Genau wie in seinem Nachfolger "The House of Special Purpose" wimmelt es auch in diesem historischen Thriller von Christopher Hyde, der 1939 um den Besuch des britischen Königspaares in den USA herum spielt, wieder nur so von Personen, die oft nur eine kleine Rolle spielen und bei denen man schwer aufpassen muß, daß man dabei keine echte historische Persönlichkeit für einen fiktiven Charakter hält. Okay, F.D. Roosevelt, Joe Kennedy, die britische Königsfamilie, Brendan Behan und Frank Sinatra sollte man kennen, aber dann wird's schon kniffliger. Sehr amüsant fand ich wie Hyde an der Stelle, als der zweite Killer angeheuert wird, eine kleine Verbeugung vor Frederick Forsyths "Day of the Jackal" macht: die Dialoge und die Umstände erinnern teilweise fast wortwörtlich an die entsprechende Szene in dem Klassiker von Forsyth. Ich war am Anfang des Romans schon über den Namen Charles Calthrop gestolpert, den Hyde aber offenbar nur als Scherz eingestreut hat. Insgesamt liest sich dieses Buch etwas flüssiger und hat eine klarere Linie als der Nachfolger mit derselben Hauptperson Jane Todd, der abgebrühten New Yorker Fotografin, die hier fast im Alleingang das Attentat auf das britische Königspaar verhindert. Der Schluß wurde mir dadurch, daß ich den Nachfolgeband zuerst las, leider etwas verdorben, also meine Empfehlung - unbedingt in der Reihenfolge lesen, auch wenn beide Bücher völlig unabhängig voneinander sind.

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